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April
14
2020

Dokumentation im Sanitätsdienst

Garmisch Partenkirchen

Sanitätsdienste müssen grundsätzlich bei jedem Auftrag ein Einsatzprotokoll ausfüllen. Dabei geht es einerseits um die präzise und umfängliche Weitergabe von Informationen, andererseits sollen Einsätze damit aber auch rechtlich abgesichert werden. Erstellt der Sanitätsdienst kein Protokoll oder dokumentiert seine Tätigkeit nur lückenhaft, kann es bei Schadenersatzforderungen des Patienten zu einer Beweislastumkehr kommen. Dann müsste nicht mehr der Betroffene seinen Anspruch nachweisen, sondern die Ersthelfer wären in der Pflicht, eine adäquate Behandlung zu belegen. So ein Notfallprotokoll ist also als Nachweis der optimalen Versorgung eines Patienten von großer Bedeutung.

Was ist ein Sanitätsdienst Protokoll?

Ein Sanitätsdienst Protokoll unterliegt gesetzlichen Regelungen, rechtssichere Vordrucke können im Internet eingesehen werden und stehen zu kostenpflichtigen Downloads bereit. Jeder Sanitäter ist dazu verpflichtet, im Rettungseinsatz entsprechende Dokumentationen durchzuführen.

Ein korrektes Einsatzprotokoll muss zwingend folgende Fragen beantworten:

  • Aus welchem Anlass fand der Einsatz statt?
  • Was für eine Art von Notfall hat vorgelegen?
  • Wer hat den Auftrag wann erteilt?
  • Wer hat den Einsatz wann durchgeführt?
  • Welche Befunde wurden erhoben?
  • Welche Maßnahmen wurden getroffen?

Der Einsatzbericht dient nicht nur der rechtlichen Absicherung. Es hilft auch den Mitarbeitern im Krankenhaus, an die der Patient nach der Ersthilfe zur Weiterbehandlung übergeben wird. Eine praxisnahe Dokumentation der Befunde und Maßnahmen kann unter Umständen Leben retten.

Das medizinische Personal erhält mit dem Notfallprotokoll die wichtigsten Informationen:

  • Persönliche Daten des Patienten
  • Notfallsituation
  • Erstbefund
  • Aufzeichnung der Vitalzeichen
  • Zustand und Behandlung des Patienten
  • Maßnahmen und Medikamentengaben

Da es sich hier um äußerst sensible Daten handelt, darf der Rettungsdienst in seinem Patientenprotokoll keinesfalls den Datenschutz außer Acht lassen. Nur Helfer, die direkt an der Notfallversorgung eines Patienten beteiligt sind, dürfen Einsicht in das San-Protokoll bekommen.

Protokolle sind für Rettungskräfte unverzichtbar

Im medizinischen Bereich spielt die Dokumentation heutzutage eine übergeordnete Rolle. Nicht nur Einsätze müssen protokolliert werden. Medizinisches Personal muss darüber hinaus Dienstzeiten erfassen, Prüfungen an Geräten dokumentieren, Fortbildungen nachweisen und die Durchführung von Desinfektionsmaßnahmen protokollieren. Alle Informationen rund um Rettungseinsätze und den Sanitätsdienst muss nachvollziehbar schriftlich festgehalten werden.

Für jeden Sanitätsdienst ist ein Protokoll bei allen Einsätzen verpflichtend. Vorgedruckte Formulare sind für die Erfassung der relevanten Informationen im standardisierten Einsatzprotokoll am besten geeignet. So können die Sanitäter für die Datensicherheit des Patienten genauso gründlich sorgen wie für ihre eigene rechtliche Absicherung. Gleichzeitig ist gewährleistet, dass alle medizinischen Informationen lückenlos weitergegeben werden.

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BL
Juni
15
2020

Garmisch Partenkirchen

Auch wenn in unterschiedlichen Branchen verschiedene Risiken auftreten, kann in jedem Betrieb jederzeit ein Arbeitsunfall passieren. Firmeninhaber sind für die Arbeitssicherheit in ihrem Betrieb verantwortlich und müssen deshalb für eine funktionierende Rettungskette in allen Unternehmensbereichen sorgen. Erste Hilfe im Betrieb ist nicht nur eine Fürsorgepflicht der Arbeitgeber, sondern auch eine organisatorische Aufgabe im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Damit Ersthelfer im Betrieb jederzeit und überall schnell zur Stelle sein können, muss die medizinische Versorgung sorgfältig vorbereitet werden.

Mai
12
2020

Nordrhein-Westfalen

Wenn Menschen erhöhten Gefahren ausgesetzt werden, müssen die Verantwortlichen für medizinische Absicherung sorgen. Wer das Risiko trägt, muss auch für die Kosten aufkommen. Das ist beispielsweise bei Großveranstaltungen der Fall. Die damit verbundenen Menschenansammlungen bergen ein hohes Gefahrenpotenzial, das durch Sanitäter vor Ort abgefangen wird. Aber auch in Betrieben und auf Baustellen gilt es, Gesundheitsrisiken abzuwenden. Die Kosten für einen Sanitätsdienst fließen dabei in die Gesamtrechnung mit ein. Denn der Geschäftserfolg einer Veranstaltung wird maßgeblich vom reibungslosen Ablauf beeinflusst.

April
29
2020

Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, muss für kleinere bis schwere medizinische Notfälle vorgesorgt werden. Ein ohnmächtig gewordener Fan beim Rockkonzert wird von den Sanitätern vor Ort genauso professionell betreut wie der Marathonläufer, dem auf halber Strecke die Puste ausgeht. Aber auch im Katastrophenfall, wenn sehr viele Verletzte auf einmal zu versorgen sind, kommen Sanitätsdienste rettend zum Einsatz. Betriebe mit entsprechendem Risikopotenzial benötigen stationäre Sanitäter und auch auf Baustellen steht professionelles Fachpersonal für medizinische Sofortmaßnahmen bereit. Ein Sanitätsdienst hat also breit gefächerte Aufgaben. Die professionellen Helfer müssen jederzeit und überall einsatzbereit sein.

April
14
2020

Garmisch Partenkirchen

Sanitätsdienste müssen grundsätzlich bei jedem Auftrag ein Einsatzprotokoll ausfüllen. Dabei geht es einerseits um die präzise und umfängliche Weitergabe von Informationen, andererseits sollen Einsätze damit aber auch rechtlich abgesichert werden. Erstellt der Sanitätsdienst kein Protokoll oder dokumentiert seine Tätigkeit nur lückenhaft, kann es bei Schadenersatzforderungen des Patienten zu einer Beweislastumkehr kommen. Dann müsste nicht mehr der Betroffene seinen Anspruch nachweisen, sondern die Ersthelfer wären in der Pflicht, eine adäquate Behandlung zu belegen. So ein Notfallprotokoll ist also als Nachweis der optimalen Versorgung eines Patienten von großer Bedeutung.

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